Erkennungsmerkmale
Diese Merkmale passen zum Problem
Weiße Wachsnester
Watteartige Fäden oder kleine weiße Polster sitzen häufig in Blattachseln.
Klebriger Honigtau
Blätter und Umgebung können kleben; darauf kann sich später ein dunkler Belag ansiedeln.
Geschwächter Wuchs
Blätter vergilben, neue Triebe bleiben klein oder Pflanzenteile welken.
Jetzt handeln
Das kannst du jetzt sofort tun
- Die Pflanze isolieren und Kontaktstellen zu Nachbarpflanzen kontrollieren.
- Sichtbare Tiere und Wachsnester vorsichtig mechanisch entfernen.
- Blattachseln, Stäbe, Topfrand und bei Verdacht den Wurzelballen absuchen.
Schritt für Schritt
So gehst du anschließend vor
- 01
Verstecke systematisch absuchen
Von oben nach unten arbeiten und besonders geschützte Winkel kontrollieren. Sichtbare Tiere mit einem weichen Tuch oder Wattestäbchen abnehmen.
- 02
Geeignete Behandlung wiederholen
Je nach Pflanzenart kommen mechanische, biologische oder zugelassene Mittel infrage. Beachte Etikett und Pflanzenverträglichkeit.
- 03
Neue Tiere früh entdecken
Über mehrere Wochen nachkontrollieren. Einzelne übersehene Tiere können einen neuen Befall aufbauen.
Wichtig: Pflanzenschutzmittel nur verwenden, wenn sie für den konkreten Einsatz geeignet und zugelassen sind. Etikett, Dosierung und Hinweise für Kinder, Haustiere und Nützlinge vollständig beachten.
Prüfe zusätzlich
Wachs ist nicht immer Schimmel
Wollläuse bilden klar begrenzte watteartige Nester an der Pflanze. Schimmel tritt eher flächig auf abgestorbenem Material oder dauerhaft feuchtem Substrat auf.
Kurz beantwortet
Häufige Fragen
Können Wollläuse in der Erde leben?
Ja. Wurzelläuse sitzen am Wurzelballen und werden oft erst beim Umtopfen sichtbar.
Warum kommen sie wieder?
Eier und kleine Tiere verstecken sich gut. Deshalb sind mehrere sorgfältige Kontrollen notwendig.
Ist der klebrige Belag gefährlich?
Honigtau ist ein Hinweis auf saugende Schädlinge und begünstigt dunkle Rußtaupilze. Entscheidend ist, den Befall zu beseitigen.
