Erkennungsmerkmale

Diese Merkmale passen zum Problem

  1. Fliegen aus der Erde

    Das spricht eher für Trauermücken als für einen Schädling direkt am Blatt.

  2. Silbrige Fraßspuren

    Zusammen mit schwarzen Punkten sind sie ein typischer Hinweis auf Thripse.

  3. Gespinste oder weiße Nester

    Feine Gespinste deuten auf Spinnmilben, watteartige Nester eher auf Wollläuse hin.

Jetzt handeln

Das kannst du jetzt sofort tun

  • Verdächtige Pflanzen isolieren und benachbarte Töpfe kontrollieren.
  • Blattunterseiten und Blattachseln mit hellem Licht oder einer Lupe absuchen.
  • Tier und Schadbild fotografieren, bevor du die Pflanze abduschst.

Schritt für Schritt

So gehst du anschließend vor

  1. 01

    Fundort festhalten

    Notiere, ob die Tiere in der Erde, an Triebspitzen, Blattachseln oder Blattunterseiten sitzen.

  2. 02

    Spuren zuordnen

    Vergleiche Form, Farbe, Gespinste, Kotpunkte und klebrige Rückstände. Mehrere Merkmale zusammen sind aussagekräftiger als ein einzelnes.

  3. 03

    Passenden Ratgeber wählen

    Beginne erst nach einer plausiblen Zuordnung mit der Behandlung. So vermeidest du unnötige Belastungen für die Pflanze.

Wichtig: Pflanzenschutzmittel nur verwenden, wenn sie für den konkreten Einsatz geeignet und zugelassen sind. Etikett, Dosierung und Hinweise für Kinder, Haustiere und Nützlinge vollständig beachten.

Prüfe zusätzlich

Pflegefehler sehen oft ähnlich aus

Trockene Luft, Staunässe, Sonnenbrand oder Nährstoffprobleme können Flecken und Verfärbungen verursachen. Ohne Tiere, Häutungsreste, Kot oder Gespinste sollte ein Pflegefehler mitgeprüft werden.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen

Wo verstecken sich Schädlinge am häufigsten?

Viele sitzen an Blattunterseiten, jungen Trieben und geschützten Blattachseln. Trauermücken leben dagegen überwiegend im Substrat.

Soll ich die Pflanze sofort besprühen?

Zuerst isolieren und bestimmen. Die geeignete Maßnahme hängt stark vom Schädling und der Pflanzenart ab.

Wie oft sollte ich Nachbarpflanzen prüfen?

Bei bestätigtem Befall mehrmals über einige Wochen, weil Eier oder junge Stadien zunächst leicht übersehen werden.