Erkennungsmerkmale
Diese Merkmale passen zum Problem
Gelbe Flecken oben
Zunächst fallen kleine gelbliche Punkte auf. Auf der gegenüberliegenden Blattunterseite befinden sich die deutlicheren Sporenlager.
Orange bis schwarze Pusteln
Im Sommer sind die Pusteln meist orange und staubig. Gegen Saisonende können dunkle Überwinterungssporen entstehen.
Verformte junge Triebe
Im Frühjahr können auch Stiele oder Triebe verformt sein und größere orange Sporenlager tragen. Starker Befall fördert frühen Blattfall.
Jetzt handeln
Das kannst du jetzt sofort tun
- Fotografiere auffällige Pusteln auf mehreren Blattunterseiten bei gutem Licht.
- Schneide einzelne stark befallene Blätter oder Triebe sauber ab, ohne die Rose großflächig zu entlauben.
- Sammle abgefallenes Laub vollständig auf und entsorge es getrennt.
Schritt für Schritt
So gehst du anschließend vor
- 01
Pusteln zuordnen
Gelbe Flecken und staubige orange oder schwarze Pusteln sollten auf gegenüberliegenden Blattseiten zusammengehören.
- 02
Sporenquellen reduzieren
Entferne Falllaub fortlaufend und schneide erkennbare Frühjahrsinfektionen zurück. Reinige danach Werkzeug und Hände.
- 03
Bedingungen verbessern
Halte die Krone offen, versorge die Rose am Boden gleichmäßig mit Wasser und vermeide übermäßigen Stickstoff.
Wichtig: Pflanzenschutzmittel nur bei bestätigtem Bedarf einsetzen, wenn sie aktuell für nichtberufliche Anwender, Rosen und die konkrete Krankheit zugelassen sind. Das Etikett ist verbindlich.
Prüfe zusätzlich
Sternrußtau und Spinnmilben prüfen
Sternrußtau verursacht dunkle Flecken, aber keine orangefarbenen Sporenpolster. Spinnmilben führen eher zu feinen Sprenkeln und Gespinsten.
Kurz beantwortet
Häufige Fragen
Ist Rosenrost für die Rose tödlich?
Leichter Befall ist meist ein Blattproblem. Wiederholter starker Blattverlust kann die Rose jedoch schwächen.
Kann Rosenrost andere Pflanzenarten anstecken?
Die an Rosen vorkommenden Rostpilze sind weitgehend auf Rosen spezialisiert. Ihre Sporen können weitere Rosen erreichen.
Wie überwintert Rosenrost?
Sporen können an Falllaub, Trieben oder angrenzenden Strukturen verbleiben. Hygiene senkt deshalb den Ausgangsbefall.
